Mit der Fertigstellung des neuen Wildholz- und Geschieberechens am Lahmgraben konnten wir heuer einen weiteren wichtigen Schritt für die Sicherheit unserer Bevölkerung setzen.
Die Unwetterereignisse der vergangenen Jahre haben uns deutlich vor Augen geführt, welche Mengen an Wildholz und Geschiebe bei Starkregen aus dem Einzugsgebiet talwärts transportiert werden können. Gerade für den Ortsteil Unterhaus bis zur Sägemühle stellte dies eine entsprechende Gefährdung durch mögliche Verklausungen und Überflutungen dar.
Gemeinsam mit der Wildbach- und Lawinenverbauung haben wir als Marktgemeinde Krumbach dieses wichtige Hochwasserschutzprojekt umgesetzt. Für die Umsetzung waren ursprünglich rund 110.000 Euro budgetiert. Die endgültige Abrechnung liegt zwar noch nicht vor, nach derzeitigem Stand können wir aber davon ausgehen, dass wir uns jedenfalls innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens bewegen und das Projekt möglicherweise sogar etwas günstiger als ursprünglich veranschlagt abschließen können.
Besonders erfreulich ist für uns als Gemeinde auch die hohe finanzielle Unterstützung für dieses Projekt. Knapp 70 Prozent der Gesamtkosten werden durch entsprechende Fördermittel abgedeckt. Damit verbleibt zwar weiterhin ein nicht unerheblicher Eigenanteil bei der Marktgemeinde Krumbach, die Belastung für unser Gemeindebudget fällt dadurch aber wesentlich geringer aus. Gerade in finanziell herausfordernden Zeiten ermöglichen uns solche Förderungen, wichtige und notwendige Investitionen in die Sicherheit unserer Bevölkerung umzusetzen. Dafür möchten wir uns bei den zuständigen Förderstellen ebenfalls herzlich bedanken.
Der neue Wildholz- und Geschieberechen mit entsprechendem Rückhalteraum sorgt künftig dafür, dass Schwemmholz und Geschiebe bereits oberhalb des Siedlungsgebietes zurückgehalten werden und damit die Gefahr von Verklausungen und Überflutungen reduziert wird.
Als Bürgermeister freut es mich besonders, dass wir mit diesem Projekt einen weiteren wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Bevölkerung und unserer Infrastruktur leisten konnten. Investitionen in den Hochwasserschutz sind Investitionen in die Sicherheit unserer Gemeinde – gerade angesichts immer häufiger auftretender Starkregen- und Extremwetterereignisse.
Ein ganz besonderer Dank gilt der Wildbach- und Lawinenverbauung für die ausgezeichnete und unkomplizierte Zusammenarbeit. Von der Planung über die Abstimmungen bis hin zur Umsetzung vor Ort hatten wir stets kompetente und verlässliche Ansprechpartner an unserer Seite.
Mein großer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die unmittelbar vor Ort an der Umsetzung gearbeitet haben, ebenso der zuständigen Leitung und ganz besonders der Projektleitung, die uns während der gesamten Umsetzung immer wieder unterstützt und begleitet hat. Es ist schön zu sehen, was möglich ist, wenn Gemeinde, Fachleute, Förderstellen und alle weiteren Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen. Herzlichen Dank an alle, die zur erfolgreichen Umsetzung dieses wichtigen Hochwasserschutzprojektes beigetragen haben, so Bürgermeister Christian Stacherl.